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Externe Speichermedien

Externe Speichermedien wie USB-Sticks, tragbare Festplatten oder CDs/DVDs gehören heute zum Alltag im Umgang mit dem Computer. Was aber kann passieren, wenn diese Speichermedien mit Ihren sensitiven Daten verloren gehen oder mit Viren verseucht werden?

 

Verwenden Sie diese sicher, indem Sie ...
Merkblatt: Sicherer Umgang mit externen Speichermedien
  • sensible Daten verschlüsseln
  • sensible Daten sicher löschen
  • die Autorun-Funktion deaktivieren

Gefahren denen externen Speichermedien ausgesetzt sind

Externe Speichermedien haben den Vorteil der Mobilität – sie passen in jede Hand- oder Jackentasche und können so einfach überallhin mitgenommen werden. Dies birgt aber auch höhere Gefahren des Verlusts oder Diebstahls. Deshalb sollten Sie Ihre sensitiven Daten auf externen Speichermedien unbedingt verschlüsseln und zu Hause immer eine Kopie dieser Daten behalten. Wie Sie Ihre Speichermedien auf einfache Art und Weise verschlüsseln können, lesen Sie am Schluss dieses Berichts nach.

Externe Speichermedien bieten sich besonders gut zur Datensicherung an. Seien Sie sich aber bewusst, dass die Lebensdauer dieser Medien nicht ewig ist. Erfahrungswerte gibt es zurzeit praktisch keine. Geschätzt wird, dass USB-Sticks vermutlich bis zu etwa 10 Jahre, Festplatten maximal etwa 10 Jahre und CDs/DVDs vermutlich zwischen 10 und 20 Jahre halten. Die Haltbarkeit ist allerdings nur ein Punkt, den es zu beachten gilt – zusätzlich müssen Sie auch sicherstellen, dass Sie die Daten später wieder lesen können und die hierfür notwendigen Systeme und Lesegeräte vorhanden sind.

Falls Sie externe Speichermedien nicht mehr benötigen und diese entsorgen möchten, seien Sie sich bewusst, dass dadurch Ihre sensitiven Daten in falsche Hände geraten können. Achten Sie vor dem Entsorgen darauf, das Speichermedium sicher zu löschen.

Eine ganz andere, aber nicht minder bedrohliche Gefahr geht von Malware (Viren, Würmer, Trojaner etc.) aus, die sich möglicherweise auf externen Speichermedien befinden und sich automatisch auf Ihrem System installieren können, wenn Sie diese mit Ihrem Computer verbinden.

Wenn Sie Windows mit den Standard-Einstellungen betreiben, erscheint beim Anschliessen eines externen Spechermediums ein Auswahlmenü mit verschiedenen Optionen zur Handhabung der sich auf dem Speichermedium befindlichen Dateien. Soweit so gut – im Hintergrund passiert jedoch noch mehr: Windows durchsucht das Laufwerk auch nach einer Datei mit dem Namen «autorun.inf» und führt diese – falls vorhanden – ohne weiteres Zutun aus. Dies kann ein perfektes Einfallstor für Malware sein.

Etwas anders sieht die Situation bei Mac OS X aus: Beim USB-Anschluss ist keine Autorun-Funktion implementiert – bei CDs/DVDs aber schon und diese sollte deaktiviert werden. Wie Sie bei Windows und Mac OS X die Autorun-Funktion deaktivieren, lesen Sie weiter unten nach.

Um sich generell vor Viren zu schützen, sollten Sie Ihr System mit einer aktuellen, stets auf dem neuesten Stand gehaltenen Antivirenprogramm schützen.

Verschlüsseln Sie sensible Daten!

Wenn Sie sensible Daten mittels externen Speichermedien transportieren, sollten Sie diese unbedingt gegen unbefugten Zugriff schützen. Neben den sonst möglichen Verfahren wie Dateipasswörtern liefern viele Hersteller von USB-Sticks und tragbaren Festplatten eigene Programme für diesen Zweck mit. Zudem sind im Internet einige Alternativen vorhanden. Als Verschlüsselungssoftware eignet sich z. B. das kostenlose Produkt TrueCrypt ausgezeichnet.

Deaktivieren Sie die Autorun-Funktion!

In Windows lässt sich die Autorun-Funktion temporär relativ einfach deaktivieren. Drücken Sie hierzu die Shift-Taste auf Ihrer Tastatur und halten Sie diese gedrückt. Schliessen Sie dann das externe Speichermedium an Ihren Computer an und lassen die Shift-Taste erst nach einer kurzen Zeitspanne wieder los. Die Shift-Taste verhindert in diesem Fall, dass Windows sofort Programme und Dateien auf dem externen Speichermedium ausführt.

Das dauerhafte Deaktivieren der Autorun-Funktion in Windows ist relativ komplex – sollte aber verwendet werden. Es kommt bei den hierfür nötigen Einstellungen ganz darauf an, welche Version des Betriebssystems Sie einsetzen und welche Updates Sie installiert haben. Eine Anleitung finden Sie bei Microsoft. Zu bemerken ist, dass diese Einstellungen die Autorun-Funktion komplett ausser Betrieb setzen, also für USB-Sticks, tragbare Festplatten und CDs/DVDs gleichermassen wirkt.

Bei Mac OS X geht das dauerhafte Deaktivieren der Autorun-Funktion für CDs/DVDs sehr einfach. In den Systemeinstellungen unter CDs & DVDs können diese Einstellungen angepasst werden. Für USB-Sticks und tragbare Festplatten können wie erwähnt keine Einstellungen durchgeführt werden.

 

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